Die Micros und Microsegler am Zülpicher See

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SailArt 18
MicroSail

Die Bootsklasse
Micro-Cupper - die schon seit einigen Jahren bei uns in Deutschland auftreten - erfreuen sich dank geringer Anschaffungskosten, gerade bei Familien mit kleinem Geldbeutel, zunehmender Beliebtheit. Bereits lange vor der Yachtaktion "Kleinkreuzer" gab es sie.

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Entstanden ist diese gar nicht so neue Klasse 1976 in Frankreich, durch einen ähnlichen Wettbewerb der französischen Segelzeitschrift " Bateaux". Von Frankreich aus verbreiteten sie sich zuerst in Europa und danach in der ganzen Welt: Polen, Rußland, Argentinien, Brasilien und Südafrika.

Allein in Deutschland wurden bereits über 500 Micro's verkauft, doch leider wissen viele Eigner nicht einmal, daß ihr Boot ein Micro-Cupper ist. Wer also z.B. eine Microsail, Kelt 5,50, Shanta, Neptune 5,50, Europa, Micro Weyer, First 18 oder Sailart 18 besitzt, darf sich zum Kreis der Eigner eines Micro-Cuppers zählen.

Einer Klasse, die sich nach der Micro-Basisvermessung richtet. In dieser Basisvermessung sind alle Höchst- und Mindestanforderungen, Abmessungen und Gewichte festgelegt. Die Basisvermessung nimmt eine Unterscheidung der Micro's in drei Kategorien vor:

1. Prototypen
z. B. Hot Boat: Diese Kategorie erlaubt dem Konstrukteur die meisten Freiheiten und besitzt das geringste Mindestgewicht. Die "Proto's"sind in der Regel die Schnellsten der Micro's.

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2. Serienregattaboot
z.B. Neptune 550: In dieser Kategorie gelten höhere Anforderungen an die Mindestgewichte,Ausrüstung und Sicherheit.

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3. Küstenkreuzer
z.B. Sailart 18: Die Küstenkreuzer sind den Ausrüstungsbestimmungen nach schon richtige Tourenboote. Sie müssen die höchsten Anforderungen an die Sicherheit und Mindestgewichte erfüllen. Bei der Ausrüstung müssen z.B. eine "Küche" und Polster auf den Kojen vorhanden sein.

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Allgemein gilt für alle Micro's:

LüA: max 5,50 m
BüA: max 2,45 m
Tiefgang: max 1,10 m
Segelfläche: max 18,5 m2

Während bei reinen Microregatten meistens jede Gruppe eine eigene Wertung erhält, kann man in gemischten Regatten aber auch nach Yardstick segeln. Oft genug kommt es auch vor, daß ein Boot der langsameren Gruppe vor einem Boot der schnelleren Gruppe ankommt. Es zählen also auch hier noch seglerisches Können und gutes Taktieren um erfolgreich zu sein.

Jedes Jahr arbeitet die DMKV  eine "Tour durch Deutschland" aus, die als Deutscher Micro Cup gewertet wird.
Hierbei wurde speziell darauf geachtet, dass die Regatten nicht nur in einem Teil Deutschlands, sondern möglichst von Nord nach Süd verteilt stattfinden. Dies soll auch den Seglern in Revieren, in denen bisher kaum Micro-Regatten durchgeführt wurden, die Möglichkeit geben, am Regattageschehen teilzunehmen. Dem DMKV kommt es hierbei auch darauf an, nicht nur professionelle Regattaseglern anzusprechen, sondern auch einen Anreiz zu schaffen für den sportlich orientierten Fahrtensegler, den hin und wieder der Kampfgeist packt.

Micro-Eigner, die Interesse an der Klassenvereinigung bekommen haben, oder Segler, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Micro anzuschaffen, können gerne Kontakt mit uns über den 1. und 2. Vorsitzenden, den Pressewart oder einen entsprechenden Revierobmann aufnehmen.

Wir über uns am Zülpicher See

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An unserem schönen Tümpel, wie wir unser Trainingsrevier nennen, liegen zur Zeit etwa 8 Micro-Cupper. Da einige Schiffe laufend auf Regatten sind, ist die Flotte meistens nicht vollzählig.

Jährlich findet ein Trainingwochenende im April, bei der Frühling's Regatta am 2. Mai-Wochenende ein Lauf zum Deutschen Micro-Cup und ein Wertungslauf zum Euro Micro an unserem See statt. Wir freuen uns über jeden Neuzugang von segelnden Clubmitgliedern auf einem Micro-Cupper.

www.micro-ger.de ist die Web-Seite der DMKV.
Hier findet man neben vielen Infos auch eine Crewbörse unter dem Menupunkt Regattasegeln. Der direkte Link ist:

Manfred Bauendahl
Pressewart der DMKV

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