Tümpel Trophy – Landesmeisterschaft Hobie Cat 14/16 und Clubmeisterschaft RSCZ

Tuempel2017 1Tuempel2017 2.JPG

Tuempel2017 3

 

 

 

 

 

Ergebnisse Hobie 14 >>>
Ergebnisse Hobie 16 >>> 
Bildergalerie >>>

Am 30.09. waren 10 Hobie Cat 14 und 12 Hobie Cat 16 an der Starltlinie. Der Wind kam aus Nord/West und brachte ordenlich Regen mit sich . Fast pünktlich um 13  Uhr wurden die 14ener und mit 5 min Versatz, die 16ener zum 1. Wettlauf auf die Bahn geschickt. Der zweite Lauf konnte unmittelbar im Anschluß wieder mit den 14emer und nach fünf Minuten die 16ener gestartet werden. Nach dem Zieldurchgang schlief der Wind ein und dafür kam mehr Regen. Die Wettfahrtleitung setzte AP. Keine Wettfahrt mehr heute. Bevor die Teilnehmer unter der Dusche verschwanden wärmtem Sie sich mit Kaffee, Glühwein und Rum mit Tee auf. Die RSCZ Küchencrew hatte mal wieder ein gutes Abendessen zubereitet. Und da der Zülpicher See nahe Köln liegt, gab es natürlich lecker Kölsch aus den " Reagensglas Gläsern" . Aber selbst unsere bayrischen Gäste schätzen das mittlerweile.

Am Sonntag startete der 1. Lauf um 11Uhr 15 bei südlichem Wind und Sonne!!!! wieder in der gewohneten Startfolge  HC 14 und 5 Minuten später im Versatz HC 16. Dank der super Startdisziplin hat das Feld noch vier Wettfahrten bis 14 Uhr abgesegelt. Gesamtsieger in der Klasse HC 14 wurde André Hauschke vom RSCZ mit 4xErster und 1xZweiter. Damit auch Landesmeister und Clubmeister. Anders bei den Hobie 16. GesamtsiegerSieger bei den HC  16 wurden Isabell und Horst Mira aus dem Segelclub Kellenhusen.

Martin und Bettina Lübbert aus dem BHS2000 ( Bochholter Hochschulsegler.e.V.) verteidigten einen hervoragenden zweiten Platz und wurden damit Landesmeister NRW in der Hobie 16 Klasse. Die Tümpel Trophy ist zwar offen  für alle Segler, aber Landesmeister kann nur jemand aus NRW werden. Dank dien Teilnehmern, die aus Hamburg , Stuttgard, Vilshofen (660km) kamen und somit die lLandesmeisterschaft möglich machten. Zur Wertung einer Landesmeisterschaft, in jeder Gruppe,  werden mindestens 10 Boote benötigt. Drei Läufe müssen gesegelt werden, das haben wir hinbekommen.
Erwähnendswert auch das Jugendteam des RSCZ. Die Brüder Lasse und Knut Pröpper ersegelten einen hervorragenden 6. Platz und wurden damit von den 4 Teams (HC 16) des RSCZ  Clubmeister.
Die Landesmeister NRW HC 14 kamen alle aus dem RSCZ. Die landesmeister HC 16 aus dem BHS2000
Herzlichen Glückwunsch den Siegern und ein großes Dankeschön an alle Aktiven auf dem Wasser und zu Lande.
Die Urkunden für die Landesmeister vom Segle-Verband NRW wurden überreicht von Wettfahrtleiter Heinz Robens und Sportwartin Ruth Horschak.
Für die Sieger der Landesmeisterschaft geht es dann weiter am 11./12. November auf dem Baldeneysee, Meisterschaft der Landesmeister. Zum 4. Mal veranstaltet der SVNRW am Ende der Segelsaison eine Regatta, zu der alle Seglerinnen und Segler eingeladen sind , die im Jahr 2017 eine Landesmeisterschaft gewonnen haben.

Die Gesamtsieger HC 14 :    Pl. 1 André Hauschke (RSCZ), Pl. 2 Erich Salzberger (SVV), Pl. 3 Wolfgang Erich (SCKE)
Die Landesmeister  HC 14 : Pl. 1 André hausckke , RSCZ, Pl. 2 Klaus Zuchel, RSCZ,  Edith Henk, RSCZ
Die Gesamtsieger HC 16 : Pl. 1 Horst und isabell Mira, SCKE, Pl. 2. Martin und Bettina Lübbert, BHS2000, 
Pl. 3, Sabine Delius-Wenig und Ingo Delius.
Die Landesmeister HC 16 : Pl. 1 Martin und Bettina Lübbert, Pl. 2 Sabine Delius-Wenig und Ingo Delius, Pl. 3, Frank und Luliane Sasse. Alle Drei aus dem BHS2000.

 

Ein Bericht von André Hausche:
Nun auf Bitten meines ausrichtenden Clubs – dem RSCZ – habe ich mich dann doch kurzer Hand hingesetzt und hier meinen Eindruck über das vergangene Wochenende im kurzen Bericht mal festgehalten.

Etwas nervös war ich ja schon die Woche zuvor, denn von einem ausgeprägten Herbststurm und Ausläufer, gar vom US-Hurikan Marie war ja leider nichts in Sicht, was mich hätte deutlich ruhiger zum Start der Tümpel Trophy werden lassen. Stattdessen angesagt war Null bis max in Böen 2 Beaufort aus Südwest, das bei Dauerregen und erst am Sonntag war Besserung, das Ganze mit Sonne und vielleicht etwas „mehr“ – max 3 Beaufort Südwind vorhergesagt.

Na Prima, dachte ich mir, das kann ja lustig werden und meine mentale Vorbereitung ging von nun an weg vom Starkwind auf Leichtwind – was ich ja soooo liebe! Grrrr! Dachte ich und zumal auch mein Club nicht gerade schlechte Schwachwindexperten in den Reihen zählt. Mein Wettkampfkollege Klaus Zuchel (kürzlich Sieger bei der deutschen Hobie Bestenermittlung an der Ostsee geworden) sowie weitere wie auch Edith Henk , Niclas Bouss und Co freuten Sie schon auf ein ruhiges Duell mit mir. So kam es, dass natürlich mein Ruf eher der Startkwindspezialist am See zu sein, mir nun doch erhebliches Kopfzerbrechen aber zugleich auch Motivation gab, es endlich mal (mir) zu beweisen, daß es auch bei keinem bis wenigen Wind dann mit mir nicht ganz einfach werden lässt.

So fokussierte ich mich bei der diesjährigen Tümpel Trophy, die ja zugleich als Landesmeisterschaft ausgeschrieben war und auch den Clubmeister 2017 ermitteln sollte, voll auf die vorhandenen und nicht auf die von mir gewünschten Bedingungen - Schaumkronen und Weisswasser!

Tatsächlich klappte es, denn bereits am ersten Tag bei Dauerregen und wie angesagt wenig Wind ersegelte ich zwei glatte Siege und das Rezept meiner Konzentration mal bei NIX ging endlich auf. Ja es war wirklich anstrengender als wenn der See tobte und so tobten halt auch einige weitangereiste Segler aus Bayern und ganz Deutschland um mich an den Tonnen – jedoch nun meist hinter mir liegend herum. Der enge Fight bestand natürlich mit Klaus der seinen Ruf – Leichtwindexperte- natürlich auch wie so oft verteidigen wollte. Dieser sportliche „Kampf“ dauerte gefühlt die ganzen Tage, auch wenn dieser doch auch mit Wolfgang Ehrlich GSG und Erich Salzberger vom Vilstalstausee einige Leichtwindstrategen vor dem Bug hatte, die mir auch ziemlich zusetzten.

Die dann folgende Samstag abendliche Versorgung – Kaloriennachschub – und wirklich eine perfekte Betreuung des Orga Teams des RSCZ, insbesondere auch die Spitzenköche im Clubheim, brachten schließlich wieder die Grundlage für den Sonntag zurück, der dann wie versprochen sonniger verlief. Der Wind ..na ja ..er war zu spüren aber auch nur so wie beschrieben und mein Fokus ging erneut auf Modus – Führung verteidigen- sodaß ich mit zwei weiteren gewonnenen Läufen auch die Trilogie des Ganzen sichern und mir selbst nochmals zufrieden einen kleinen Hauch als Leichtwindstratege kurz damit zurufen konnte, was endlich auch mal mir gelungen ist, der sonst den See am liebsten nur bei Weisswasser schnell umpflügt und das am liebsten auch in Wettfahrten. Kompliment an alle vom RSCZ – das war wirklich eine sehr gelungene Landesmeisterschaft, was auch jeder Segler in den Klassen Hobie 16 und Hobie 14 bei der Siegehrung dann mit Wiederholung 2018 bestätigte.